Prof. Dr. Joachim Klewes

Prof. Dr. Joachim Klewes

Größte deutsche Abgeordneten-Umfrage: Was Politiker ändern wollen …

Die gewählten Volksvertreter in Deutschland wollen viel ändern, schätzen ihre eigene Rolle beim gesellschaftlichen Wandel aber sehr gering ein. Mehrheitsmeinung in den Parlamenten ist: Der einzelne Bürger soll doch bitte selbst für Veränderung sorgen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der aktuell größten Deutschen Parlamentarierstudie der von Joachim Klewes initiierten Change Centre Foundation.

Genauere Informationen und einen Ergebnisbericht zum Download gibt es unter www.change-centre.org .

Erfolgsfaktor Reputation

In einer Studie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg wurde gefragt, wie wichtig Reputation für unterschiedliche Typen von Befragten sind. Die Ergebnisse zeigen: Reputation steht durchweg als wichtigster Erfolgsfaktor genannt. Die Übersicht zeigt, als wie wichtig Reputation bei den einzelnen Kategorien der Studienteilnehmer gilt….

Eine Generation Nachholbedarf

Europäische Politiker nutzen das Internet zur eigenen  Information -  aber kaum für den Kontakt mit ihren Wählern

Für die Kommunikation mit ihren Wählern setzen nur wenige Politiker Online-Netzwerke wie Facebook oder Twitter und Blogs ein. 30 Prozent der europäischen Parlamentarier verbringen bis zu drei Stunden in Online-Netzwerken, aber nur 20 Prozent haben Blogs oder Twitter aktiv für ihre letzte Kampagne genutzt. Das ergab die europaweite Umfrage “Digital Democracy 2010″ zur Internetnutzung von Politikern im Auftrag von Ketchum Pleon, die von Joachim Klewes koordiniert und supervisiert wurde. Allerdings: Internet und soziale Netze sind für die meisten Befragten unverzichtbare Informationsquellen.

Zwar benutzen 75 Prozent aller Befragten Politiker Online-Medien als Informationsquelle, aber nur 20 Prozent setzen Social Media aktiv für den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern ein. In Westeuropa sind das sogar nur 12 Prozent. Zum Vergleich: Der Durchschnittseuropäer verbringt pro Woche vier bis sechs Stunden in sozialen Netzwerken. Über 30 Prozent der Parlamentarier suchen in Blogs und Online Foren nach Informationen. Und mehr als die Hälfte nutzt elektronische Newsletter und Websites.
Ziel der Umfrage  war es, neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Parlamentarier in Europa Online-Netzwerke in der politischen Kommunikation einsetzen. Die führende europäische Kommunikationsberatung hat hierfür etwa 500 Mitglieder des Europäischen Parlaments und der nationalen Parlamente aller 27 EU-Mitgliedsstaaten befragt.
Ein Fokus der Studie lag darauf, herauszufinden, wie soziale Medien die tägliche Arbeit der europäischen Politiker verändern. Europäische Politiker verbringen allerdings nur maximal drei Stunden pro Woche in Sozialen Netzwerken. Dabei sind deren Vorteile den meisten befragten Parlamentariern durchaus bewusst: Ihrer Meinung nach hat die Nutzung sozialer Medien positive Auswirkungen auf die Demokratie. Trotzdem setzt nur ein Fünftel von ihnen Blogs oder Twitter aktiv für politische Kampagnen ein.
Mehr Informationen zur Studie finden Sie hier.

CSR nur etwas für Eigentümer?

“Folgerichtig sollte CSR – trotz des potenziellen gesellschaftspolitischen Sinns (!) – wohl eher ein Thema für die Anteilseigner, nicht aber für Marketingmanager sein”, schreibt Peter Kenning im Harvard Business Manager Blog.

Ein durchaus diskussionswürdiger Artikel – allerdings typisch für die altbacken deutsche Betriebswirtschaftslehre: Daß die Wertschöpfung eines Unternehmens nicht nur eine finanzielle Wertschöpung ist, daß außer den Kunden auch andere Stakeholder erfolgskritisch für die langfristige Zukunft eines Unternehmens sind, hat sich da noch nicht herum gesprochen. In der Chef-Etage allerdings sehr wohl: Da weiß man, dass eine balancierte Stakeholder-Sicht absolut essentiell für den Unternehmenserfolg ist. Siehe unser neues Buch “Fern-Seher oder Laut-Sprecher: Was die Chefetage aus der Krise lernt”…

Nach USA nur noch mit Bio-Chips?

In letzter Zeit hat mich besonders das Thema “Managen nach der Krise” beschäftigt. Hat die Chefetage wirklich etwas aus der Finanz- und Wirtschaftskrise gelernt?

Darum geht es auch in meinem neuen Buch, das gemeinsam mit Udo Klein-Bölting entstanden und gerade im Hanser-Verlag erschienen ist:

Fern-Seher oder Laut-Sprecher: Was die Chef-Etage aus der Krise lernt”. Hanser Verlag München, 2010.

In vielstündigen Interviews haben wir dafür die Eindrücke unterschiedlichster Top-Manager eingefangen und – wie auch Cases und Studien – ausgewertet. Und – ich wage sogar etwas Spekulation, wie der Tag im Leben von vier ganz unterschiedlichen Top-Managern im Jahr 2020 aussehen könnte – “Management-Fiction”, die am besten mit etwas Augenzwinkern zu lesen ist …

Wenn Sie Interesse haben, schmunzeln Sie doch mal bei einem Blick in den Textauszug über den “Day in the Life mit Rüdiger Garrton” – auf der Suche nach Investoren für seinen Impla-Chip-Konzern.

Change Centre Foundation startet

Die von Joachim Klewes initiierte Stiftung “Change Centre Foundation” hat jetzt ihre Aktivitäten begonnen.

Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bereich gesellschaftlichen Wandels sowie der Innovation und Transformation von Organisationen und Institutionen. Sie verfolgt das Ziel, den Austausch und Transfer von Erkenntnissen zwischen Wissenschaft und Praxis in diesem Feld zu unterstützen.

Die Change Centre Foundation arbeitet als “Think Tank” zum Thema “Change”. Sie arbeitet politisch und weltanschaulich völlig unabhängig.

“Reputation Capital” auf kanalgruen

Das von Joachim Klewes und Robert Wreschniok herausgegebene neue Buch “Reputation Capital: Building and maintaining trust in the 21st century” wurde jetzt auf kanalgruen, einem beliebten Podspot, vorgestellt. Zum Interview geht es  hier.

Reputation Capital – Antrittsvorlesung

“Reputation Capital: Wie Vertrauen aufgebaut und verspielt werden kann” – so lautete der Titel der Antrittsvorlesung von Joachim Klewes an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Nach Beendigung der Honorarprofessur an der Freien Universität zu Berlin wurde Klewes im April 2009 als Honorarprofessor an die Hochschule am Rhein berufen.

Den Text der Antrittsvorlesung erhalten Sie auf Anfrage von Saskia.Schirmann@Pleon.com .

Coming Soon: Reputation Capital – Building and Maintaining Trust in the 21st Century

Das ist der Titel eines neuen Sammelbandes, der von Joachim Klewes gemeinsam mit Robert Wreschniok bei Springer herausgegeben wird. Erscheinungsdatum: Herbst 2009. Wenn Sie vorab Interesse an dieser Publikation haben, kontaktieren Sie einen der Herausgeber.

Focus online: Continents of Change

Seit einigen Tagen gibt es bei Focus online eine kompakte Beschreibung der Klewes-Langen-Changelandkarte.

“Mit den fünf Kontinenten auf der Change-Landkarte gibt das Autorenduo Joachim Klewes und Ralf Langen Managern ein Hilfsmittel an die Hand, um den Standort ihres Unternehmens in Zeiten der Veränderung zu bestimmen,” schreibt Fokus online. Zum kompletten Bericht geht es hier.